Feuerwehr

Feuerwehr

Grundsatz
Die Gesetze über den Feuerschutz verpflichten Gemeinden, Bezirke, sowie Betriebe mit besonderer Gefährdung eine Feuerwehr zu organisieren, auszurüsten und auszubilden.

Auftrag
Der Auftrag, sowie die rechtlichen Grundlagen sind in den Gesetzesbestimmungen der Kantone AR und AI umschrieben.
Dies sind für AR:

Für AI:

Organisation
In den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Innerrhoden stehen heute insgesamt 18 Wehren zur Bewältigung von Ereignissen zur Verfügung.
Diese sind wie folgt eingeteilt:

2 Regionale Stützpunkt-Feuerwehren
Regiwehr Heiden, Grub, Eggersriet und Wolfhalden, TBG: Teufen–Bühler–Gais

2 Stützpunkt-Feuerwehren
Appenzell, Herisau

2 Feuerwehr Zweckverband
Oberegg AI–Reute AR, Wald–Rehetobel

13 Ortsfeuerwehren
Gonten AI, Haslen AI, Hundwil, Rüte AI, Schwellbrunn, Speicher, Stein, Trogen, Urnäsch, Waldstatt, Walzenhausen, Weissbad–Schwende

Die Gemeinden Schönengrund und Lutzenberg sind in St. Galler Zweckverbänden, Neckertal (Schönengrund) und RTL: Rheineck-Thal-Lutzenberg, integriert.

Einsatz
Pro Jahr werden die Feuerwehren beider Appenzell zu 400-600 Einsätzen aufgeboten. Die hauptsächlichsten Einsatzarten sind Brände, Strassenunfälle, Elementarereignisse, Öl- und Chemiewehr, Verkehrsregelungen, Tierrettungen, sowie auch Aufgebote durch Fehlalarme und Täuschungen.
 

Alarmorganisation
Die Feuerwehren beider Appenzell werden im Ereignisfall mittels Pager, Telefon und SMS durch die kantonalen Notrufzentralen von Herisau und Appenzell zu ihren Einsätzen aufgeboten.

Einsätze
Die Feuerwehren sind so organisiert, dass im Ereignisfall immer mehrere Wehren oder ein Stützpunkt mit entsprechenden Gerätschaften aufgeboten werden.

Subventionen
Die Ausserrhoder Ortsfeuerwehren, Stützpunktfeuerwehren und Zweckverbände werden gestützt auf das Kantonale Feuerschutzgesetz von der Assekuranz AR bis zu einem Beitragssatz von maximal 75 % finanziell unterstützt (Subventionsbestimmungen).

www.appenzellfire.ch

www.tag-des-feuers.ch